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The Shadow World of Human Trafficking

Read:

HIDDEN IN PLAIN SIGHT

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Chancen für unsere Zukunft

Die Bedeutung der einheimischen erneuerbaren Energien

(Information in German and English)

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Weihnachten:
Heutige Geschichten über Armut, Flucht und Heimatlosigkeit

Kinder in einer SOLWODI-Schutzwohnung

Ein Kind wird in einem Stall geboren, weil in der Herberge kein Platz ist. Kurz darauf müssen seine Eltern mit ihm in ein fremdes Land fliehen. Es ist von den Weihnachtsgeschichten im Neuen Testament bei den Evangelisten Lukas und Matthäus die Rede – von Armut, Flucht und Heimatlosigkeit. Solche Geschichten erzählen auch Frauen im Abschiebegefängnis Berlin-Köpenick. Mitarbeiterinnen der Berliner SOLWODI-Beratungsstelle, die Ausländerinnen in Abschiebehaft betreuen, haben drei typische Geschichten für diesen Rundbrief aufgeschrieben, um an Jesu Geburt zu erinnern. Jesus hat sich mit seinem Eintritt in diese Welt mit den Ärmsten solidarisiert. Für alle, die in seiner Nachfolge stehen, sich Christen oder Christinnen nennen, heißt das, keinen Menschen in Not allein zu lassen.

Christine* kommt aus einem ostafrikanischen Land. Sie erzählt:
"Meine Mutter hat keinen Mann. Sie ist mit mir und meinem Bruder aus ihrem Dorf weggelaufen, weil mich meine Großmutter beschneiden lassen wollte. So sind wir in die Stadt gezogen, in die Slums. Meine Mutter hat als Frisörin gearbeitet und sparte jeden Cent, um uns in die Schule zu schicken. Aber das Leben in den Elendsvierteln ist sehr hart. Es gibt keine Zukunft. Deshalb hat meine Mutter dafür gesorgt, dass ich nach Deutschland konnte.

Als ich hier ankam, hatte ich keine Unterkunft. Ab und zu habe ich einen Platz gefunden, doch als Gegenleistung musste ich mit diesen Männern schlafen. Es ist so traurig, aber ich habe gehofft, eine Arbeit zu finden und mir ein menschenwürdiges Leben aufzubauen. Ich weiß nicht, warum sie uns zurück schicken. Wir kommen, um hier zu arbeiten. Ich bin stark. Ich kann die Arbeiten machen, die die Deutschen nicht machen wollen. Aber man gibt mir keine Chance. Mein Traum ist es, Journalistin zu werden und dann meinem Land zu helfen."

Fatima kommt aus einem nordafrikanischen Land. Sie erzählt:
"Ich habe meinen Mann in meinem Land kennen gelernt, als er auf Urlaub kam. Er ist ein Landsmann, aber er lebt seit vielen Jahren in Deutschland und hat hier unbefristeten Aufenthalt. Er sagte, er habe ein Restaurant in Berlin. Er hat versprochen, mich zu heiraten. So bin ich von meiner Familie weggerannt, weil sie nicht wollten, dass ich ihn heirate. Sie sagten, er sei kein guter Mann, aber ich habe ihnen nicht geglaubt.

Als ich nach Berlin kam, war die Situation ganz anders. Er hatte kein Restaurant und weigerte sich, mich zu heiraten und Papiere für mich zu besorgen. Er hat mir verboten, das Haus zu verlassen. Ich durfte weder die deutsche Sprache lernen noch mit jemandem telefonieren. Ich musste putzen, kochen, für ihn sorgen. Ich war eine Sklavin für ihn. Dann hat er auch noch angefangen, mich zu schlagen. Als ich mich beschwerte, sagte er, dass er die Polizei rufen und mich zurückschicken würde, da ich keine Papiere habe und daher keine Rechte. Aber ich kann nicht zurück, weil ich eine Schande für meine Familie wäre.

Eines Abends sagte ich, dass ich auf die Straße gehe und Hilfe suche. Da hat er mich so sehr geschlagen, dass es ein Nachbar hörte und die Polizei rief. Als sie kamen, nahmen sie mich fest. Weil ich keine Papiere hatte, brachten sie mich sofort in die Haft, obwohl ich verletzt war."

Tamara , kommt aus einem osteuropäischen Land. Sie erzählt:
"Ich bin zum dritten Mal in Deutschland. Beim ersten Mal war ich zwei Jahre hier, dann wurde ich festgenommen und abgeschoben. Zusammen mit vielen anderen Frauen in einem Lastwagen versteckt, wollte ich wieder hierher. Aber wir wurden erwischt, bevor wir die deutsche Grenze erreichten. Als ich es endlich geschafft hatte, Papiere zu besorgen, bin ich nochmals nach Deutschland. Jetzt bin ich viereinhalb Jahre hier. Ich habe als Putzfrau gearbeitet, natürlich schwarz. Ich musste arbeiten. Ich habe zwei Töchter. Mein Mann starb vor einigen Jahren. Meine Töchter arbeiten und studieren und können nicht für mich sorgen; ich muss ihnen helfen. Es war schwere Arbeit, aber es war trotzdem gut. Ab und zu konnte ich Geld heimschicken, und dabei wurde ich erwischt.

Was mache ich jetzt? Nochmals versuchen, nach Deutschland zurück zu kommen? Das kostet viel Geld. Mindestens 1000 Euro für Papiere und für den Schlepper. Sie sagen, dass es in Griechenland einfacher wäre, aber ich habe Angst. Ich habe von Frauen gehört, die dort große Schwierigkeiten hatten. Eine Russin ist gestorben. Die griechische Polizei ist nicht so gut wie die in Deutschland. Doch ich habe keine Wahl. In meinem Land gibt es keine Arbeit für mich. Mein Land ist arm, und ich bin zu alt."

Thi Thuy aus Ostasien und Angela aus Westafrika haben uns ähnliche Geschichten erzählt. Doch diese beiden wurden schon in ihre Heimatländer abgeschoben. Mit Hilfe eines solidarischen Netzwerks aus Ordensleuten und humanitären Organisationen unterstützt das SOLWODI-Rückkehrprojekt Frauen wie sie vor Ort. Thi Thuy hat sich daher entschieden, nicht abzutreiben und ihr Baby zu behalten. Angela hatte keine Bleibe, aber Ordensschwestern nahmen sie auf. Ein Kind wird geboren, eine gestrandete Frau findet Asyl. Die Weihnachtsgeschichte ist sehr aktuell – mit ihrer Botschaft von Menschenwürde, Liebe und Solidarität . . .

*Die Namen aller Frauen wurden geändert.

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Die extremistischen Siedler von Hebron tragen ihren Kampf nach Israel

(click hier)

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HERMANAS DE LA CARIDAD CRISTIANA

DECLARACION SOBRE EL TRAFICO HUMANO

Inflamadas en el AMOR de Cristo,

e impulsadas a llevar la LUZ de Cristo al mundo,

convirtiéndonos en memoria viva de la VIDA de Cristo,

las Hermanas de la Caridad Cristiana han escuchado el clamor

de un mundo lleno de relaciones destructivas y quebrantadas.

Concientes de nuestra dignidad y dones como mujeres,

nos esforzaremos por responder a las situaciones

en que se viola la dignidad de las mujeres.

Por eso, nos comprometemos

- a nivel local, nacional e internacional -

a despertar las conciencias, recurrir a la defensa y a la acción

en bien de las víctimas del tráfico humano.

Nos esforzaremos por colaborar y trabajar en red

para llevar la luz de Cristo donde hay tinieblas en

quienes son afectados por la esclavitud moderna, especialmente mujeres y niños.

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SCHWESTERN DER CHRISTLICHEN LIEBE

Erklärung zu Menschenhandel

Entzündet von der LIEBE Christi,

gedrängt sein LICHT in die Welt zu tragen

und lebendige Zeugen für sein LEBEN zu sein,

haben die Schwestern der Christlichen Liebe

die Klage einer Welt gehört,

die leidet unter Zerstörung und zerbrochenen Beziehungen.

Wir sind uns unserer Würde und Begabung als Frauen bewusst

und wollen Situationen entgegentreten

in denen die Würde von Frauen verletzt wird.

Deshalb verpflichten wir uns

- auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene -

unser Bewusstsein zu sensibilisieren für das Problem des Menschenhandels

und für die Opfer einzutreten.

Durch Zusammenarbeit und Vernetzung mit anderen werden wir danach streben,

Christi Licht in die Dunkelheit derer zu bringen,

die von dieser modernen Form der Sklaverei betroffen sind,

insbesondere Frauen und Kinder.

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SISTERS OF CHRISTIAN CHARITY

STATEMENT ON HUMAN TRAFFICKING

On fire with the LOVE of Christ

and impelled to carry Christ’s LIGHT into the world

by becoming living memories of Christ’s LIFE,

the Sisters of Christian Charity have heard the cries

of a world plagued by destruction and broken relationships.

Conscious of our own dignity and giftedness as women,

we strive to respond to situations

in which the dignity of women is violated.

Therefore, we commit ourselves

– at local, national, and international levels –

to awareness, advocacy, and action

on behalf of victims of human trafficking.

Through collaboration and networking, we will strive

to bring Christ’s light into the darkness of those affected

by this modern-day slavery, especially women and children.